Handlung von Tales of Phantasia

Diese Handlung findet etwa viertausend Jahre nach Tales of Symphonia statt.

Cress Albia lebt im Dorf Toltus und ist der Sohn des Schwertkampfmeisters Miguel Albia. Von daher lernt er von klein auf den Schwertkampf. Zu seinem fünfzehnten Geburtstag bekam er von seinem Vater ein Medaillon geschenkt, zwei Jahre später will dieser mit ihm darüber reden.

Doch Cress hatte sich mit Chester Burklight, seinem besten Freund, verabredet, um jagen zu gehen. Auf der Jagd nach einem hartnäckigen Wildschwein dringen die beiden in Ebenen des Waldes vor, die sie vorher nicht kannten. Hier stehen sie vor der Weltenesche Yggdrasil, die jedoch vertrocknet ist. Cress begegnet Martel, dem Beschwörungsgeist des Baumes, und hat eine Vision von dem Baum vor einhundert Jahren, als dieser noch lebte.

Cress und Chester werden durch eine Glocke des Dorfes alarmiert und laufen zurück, doch als sie ankommen, sind alle tot. Von seiner sterbenden Mutter erfährt Cress, dass jemand hinter dem Medaillon her ist. Er soll nach Euclid zu seinem Onkel gehen. Cress schwört Rache für den Mord an seinen Eltern, Chester jedoch bleibt zurück, um die Leichen zu begraben und Abschied von seiner toten Schwester Ami zu nehmen.

In Euclid angekommen, wird Cress von seinem Onkel Olson an Captain Mars verraten, ein Schwertkampfmeister und Anführer der Ritter der schwarzen Rüstung. Mars nimmt Cress gefangen und sperrt ihn in den Kerker, wo er auf die Heilerin Mint trifft, die ihn fortan begleitet.

Den beiden gelingt es auszubrechen und sie flüchten. Im Haus von Trinicus D. Morrison treffen sie auf Chester, der sie nun begleitet, und gemeinsam reisen sie zu den Katakomben, in denen Dhaos versiegelt ist, denn Mars hat vor, ihn mithilfe des Medaillons wiederzuerwecken.

Als sie ankommen, ist Dhaos bereits wieder erweckt. Er verrät Mars und tötet ihn, auch mit der Intention, als nächstes Morrison zu töten. Morisson, der Dhaos bereits einmal mithilfe von Cress‘ Eltern und Mints Mutter versiegelt hatte, schickt Cress und Mint hundert Jahre in die Vergangenheit, während Chester zurückbleibt, um Dhaos abzulenken.

In der Vergangenheit suchen Cress und Mint sich Hilfe von Claus F. Lester, einem Menschen, der Magie studiert und mittels von Edelsteinen Beschwörungsgeister an sich binden kann, denn sie erkennen, dass sie Magie brauchen, um Dhaos zu besiegen. Sie erhalten ebenfalls Unterstützung der Halbelfe Amber Klein. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Dhaos der Vergangenheit zu besiegen, doch dieser flieht in Gegenwart.

Ehe die Gruppe ihm folgt, sucht Mint, als einzige der Gruppe fähig, sich einem Einhorn zu nähern, nach eben diesem, um mit dessen Horn den Weltenbaum Yggdrasil vor dem nahenden Tod zu bewahren. Denn die Gruppe braucht auch in der Gegenwart einen lebendigen Weltenbaum, damit sie auch dort Magie einsetzen können.

Nachdem der Weltenbaum mit dem Horn des Einhorns vor dem Tod bewahrt wurde, folgt die Gruppe Dhaos mit der Zeitmaschine auf dem versunkenen Kontinent Thor in die Gegenwart, just zu dem Moment, in dem Morrison Mint und Cress in die Vergangenheit geschickt hatte.

Der Gruppe gelingt es nun, da sie Magie einsetzen können, auch diesen Dhaos zu bezwingen. Sie gehen zurück zu Morrisons Haus, in dem Glauben, alles sei vorbei, doch da erscheint eine Gestalt, die sich als Harold D. Morrison vorstellt, ein Nachfahre von Trinicus D. Morrison.

Harold berichtet davon, dass Dhaos nun fünfzig Jahre in der Zukunft erschienen wäre und er in die Vergangenheit sprang, um Hilfe von den Helden der Zeit zu erhalten. Claus, Cress, Chester, Mint und Amber entscheiden sich also dazu, mit Harolds Hilfe weiter in die Zukunft zu springen, um Dhaos nochmals zu bezwingen.

In der Zukunft erhalten sie nach längeren Strapazen die Hilfe der jungen Suzu Fujibayashi, eine Ninja und künftiges Oberhaupt ihres Dorfes. Sie besuchen den Weltenbaum Yggdrasil, der weiterhin am Leben ist, und begegnen Martel, die ihnen erzählt, dass sich der Mana-Verbrauch eines Tages reguliert hatte und ein gutaussehender, blonder Mann über sie wachte, wenn sie schlief. Damit meint sie Dhaos, der darauf achtet, dass dem Weltenbaum nichts geschieht.

Der Gruppe gelingt es, an das Ewige Schwert zu gelangen, für das Claus einen Pakt mit Origin schließen musste und sie die Schwerter Flamberge und Vorpal (Feuer und Eis) benötigten. Mit dem Ewigen Schwert enthüllen sie Dhaos‘ Schloss aus dem „Versteck in Zeit und Raum“ und können zu ihm gelangen.

Nach einem harten Kampf tötet die Gruppe Dhaos.

Doch erst dann erfahren sie, dass Dhaos zwar brutal handelte, doch aus guten Gründen. Er zettelte Kriege an, um die Magitechnologie in Schach zu halten, denn diese verbrauchte so viel Mana, dass der Weltenbaum Yggdrasil diese Menge nicht mehr produzieren konnte und starb. Er benötigte den Weltenbaum, um an einen Kern zu gelangen, damit er diesen in seiner Heimatwelt, dem Kometen Derris-Kharlan, pflanzen konnte, denn der Weltenbaum dort war verstorben.

Mint will Dhaos seinen Wunsch erfüllen und besucht Yggdrasil. In dem Wissen, dass die Menschen auch ohne Magitechnologie auskommen sollen, erschafft Mint eine Barriere um Yggdrasil herum, damit der Baum genügend Mana aufbringen kann, um einen neuen Keim zu erschaffen. Diesen schickt Martel mit dem toten Körper Dhaos‘ nach Derris-Kharlan.

Geschrieben von Eridanus