Handlung von Tales of Xillia

Wir befinden uns in der Welt Rieze-Maxia, die bewohnt ist von solchen Menschen, die einen sogenannten Manalappen besitzen. Mit diesem können sie Mana produzieren und bieten es den Geistern an, die im Gegenzug Energie erzeugen und Artes wirken. Auf diese Weise leben Menschen und Geister in Symbiose.

Doch Milla Maxwell, die Herrin der Geister und Anführerin der vier Großen Geister, erspürt eine gefährliche Technologie, die von den Menschen entwickelt wurde. Die sogenannte Spyrix erzeugt Energie, indem sie Geister tötet. Um sowohl Menschen als auch Geister zu schützen, begibt Milla sich auf den Weg, die riesige Spyrix – die Lanze von Kresnik – zu zerstören.

Sie trifft auf den jungen Medizinstudenten Jyde Mathis, der – zunächst eher widerwillig – in ihre Aufgabe hineingerät. Denn Milla verliert durch einen Vorfall die vier Großen Geister an die Lanze von Kresnik und muss sich fortan mit eigener Körperkraft durch Rieze-Maxia schlagen, um die Lanze von Kresnik zu zerstören und die Vier zu befreien. Dabei unterstützt wird sie von Jyde, dem Söldner Alvin, der jungen Elize Lutus und ihrer Puppe Teepo, Rowen dem Dirigenten und Leia Rolando, Jydes Kindheitsfreundin.

Das erste Ziel der Helden ist es, dem König von Rashugal – Nachtigal – entgegenzutreten, denn dieser ließ die Lanze von Kresnik erst bauen. Nach seinem Tod wird jedoch klar, dass nicht er, sondern seine rechte Hand Gilland für die Spyrix verantwortlich war.

Nach Nachtigals Tod aktiviert Rashugal – im Geheimen geleitet von der Organisation Exodus – die Lanze von Kresnik und zerstört damit temporär eine Barriere, das Schisma, die Rieze-Maxia umgab. Diese Barriere – erschaffen von Maxwell selbst – diente dazu, die Menschen von Rieze-Maxia zu schützen, denn diese Welt diente als Arche für eine ältere namens Elympios.

Maxwell sammelte jene Menschen von Elympios, die einen besonders großen Manalappen besaßen, und brachte sie nach Rieze-Maxia. Die meisten Bewohner von Elympios sind daher nicht imstande, eine Symbiose mit Geistern einzugehen. Exodus besteht aus solchen Leuten, die vor zwanzig Jahren durch einen Spalt im Schisma von Elympios nach Rieze-Maxia kamen.

Den Helden gelingt es mithilfe von Gaius, dem König von Auj-Oule, Exodus zu besiegen; dies resultiert jedoch in Millas Tod.

Die Helden erkennen jedoch, dass Milla nicht der wahre Maxwell war, sondern lediglich ein Köder, gefüllt mit den wichtigsten Erinnerungen, um Exodus vom wahren Maxwell abzulenken. Die Helden suchen Maxwell auf, um ihn zu überzeugen, das Schisma aufzulösen, damit sie die Chance kriegen, einen Weg zu finden, sowohl Rieze-Maxia als auch Elympios zu retten.

Gemeinsam mit Milla, die mithilfe der vier Großen Geister als Geist wiedergeboren wurde, überzeugen sie Maxwell von dieser Idee. Gaius jedoch gelingt es durch Muzét – einem weiteren Geist, der sich als Millas Schwester vorstellt – Maxwell in der Lanze von Kresnik zu fangen, um das Schisma zu erhalten, bis alle Spyrixe zerstört sind.

Mit letzter Kraft schickt Maxwell die Helden nach Elympios.
Dort erfahren sie von Spyriten. Dies ist eine neue, effiziente Technologie, ungefährlich für Geister. Mit diesem Wissen kehren die Helden zu Gaius zurück, bezwingen ihn und Muzét und zerstören das Schisma, sodass Elympios und Rieze-Maxia frei bereist werden können. Das Mana des Schismas legt sich um die ganze Welt und schützt die Geister für Jahre, bestenfalls Jahrzehnte vor dem Einfluss von Spyrixen, sodass die Helden Zeit haben, Ersatz dafür zu finden.

Milla nimmt nun die Aufgabe von Maxwell, dem Herrn der Geister an, und wird damit wahrhaftig zu Maxwell.

Geschrieben von Eridanus